Resident Evil Requiem – VORSCHAU
Mit dem Release von Resident Evil Requiem am 27. Februar 2026 feiert Capcom nicht nur den elften Ableger der legendären Reihe, sondern auch das 30-jährige Jubiläum des Franchises. Resident Evil Requiem markiert einen Wendepunkt in der Serie, der sowohl technische Innovationen als auch eine Rückkehr zu den erzählerischen Wurzeln verspricht. In diesem Beitrag wollen wir euch über alles informieren, was es bereits zu Resident Evil Requiem zu wissen gibt, und euch ein Paar Details zur Entwicklung näherbringen.
Die Handlung schlägt eine Brücke zwischen den klassischen Ereignissen der Serie und einer neuen Ära. Im Mittelpunkt stehen die zwei spielbaren Protagonist*innen Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy. Während Leon ein alter Bekannter ist, betritt Grace die Bühne als technische Analystin des FBI und Tochter von Alyssa Ashcroft (bekannt aus Resident Evil Outbreak). Sie wird in eine Untersuchung über eine mysteriöse Mordserie in einem abgelegenen Hotel verwickelt, die sie direkt mit der Geschichte ihrer Mutter und den Ruinen von Raccoon City verbindet. Leon S. Kennedy kehrt ebenfalls zurück und verfolgt die Spuren des ehemaligen Umbrella-Wissenschaftlers Victor Gideon. Seine Geschichte soll laut Capcom die Lücken zwischen Resident Evil 6 und den neueren Teilen schließen. Es handelt sich in der Reihenfolge um Teil neun der Reihe, bildet aber durch Resident Evil Code: Veronica und Resident Evil Zero den bereits elften Ableger.
Verschiende Charaktere, unterschiedliches Gameplay

Die Entwickler beschreiben das Setting als eine „Mischung aus beklemmendem Hotel-Horror und cineastischer High-Stakes-Action“. Anders als in früheren Teilen, in denen man entweder getrennte Szenarien spielte oder im Koop unterwegs war, wechselt das Spiel zwischen beiden Charakteren hin und her. Daraus ergibt sich eine angenehme Abwechslung: Leons Passagen orientieren sich eher an der Action vo Resident Evil 4–6, wohingegen Grace den klassischen Horror und Puzzle-Elemente zurückbringt. Spielerisch habt ihr zudem die Freiheit, jederzeit zwischen der First-Person-Perspektive (bekannt aus Resident Evil 7 und Resident Evil Village) und der klassischen Third-Person-Perspektive der anderen Serienableger zu wählen. Dadurch ergeben sich auch spielerische Unterschiede. So ist es möglich, dass Ihr mit eurer Spielfigur in der Third-Person-Ansicht stolpern könnt, falls Ihr auf der Flucht seid, in der First-Person-Perspektive geschieht dies jedoch nicht.
Grace muss vermehrt schleichen, da sie – zumindest in der Demo – von einer persistenten Monsterfigur gejagt wird, die stark an das „Baby“ aus Resident Evil Village erinnert. Capcom beschreibt sie als den „größten Angsthasen“ der Seriengeschichte. Aber Grace weiß sich auch zu helfen. So kann sie das Blut ihrer Gegner sammeln und über ein Minispiel zu Injektoren verarbeiten, mit denen sie dann Feinde lautlos ausschalten kann. Ihr „Angst-System“ sorgt zudem dafür, dass ihr bei Gegnerkontakt das Atmen schwerfällt, was das Zielen massiv erschwert.

Leon hingegen zeigt seine jahrelange Erfahrung: Er verteilt Roundhouse-Kicks und nutzt das bewährte Crowd-Management bei zahlreich auftretenden Gegnern gleichzeitig. Sein Messer wurde durch eine kleine Einhand-Survival-Axt ersetzt, und er kann sogar fallengelassene Waffen der Gegner gegen sie verwenden. Wenn Ihr schon immer ein Problem mit den berüchtigten Kettensägen-Gegnern hattet, dann könnt Ihr es ihnen nun heimzahlen. Leon kann nämlich auch eine auf dem Boden liegende Kettensäge aufheben und durch die Zombiehorden schwingen. Natürlich dürfen auch seine berühmten One-Liner nicht fehlen – so verlangt er etwa eine „Zweitmeinung“, nachdem er einen Gegner im Arztkittel erledigt hat. Sein gealterter Look hat ihm online bereits den Spitznamen „Hot Uncle“ eingebracht und für das ein oder andere Meme gesorgt.
Capcom verspricht eine ausgewogene Gameplay-Mischung. Die Kampagne selbst soll sich dabei auf ca. 18 Stunden verteilen. Damit wäre Resident Evil Requiem der umfangreichste Teil der Reihe. Mit einem geschätzten Budget von kanpp 100-150 Million Dollar ist es zudem der teuerste Teil den Capcom je produziert hat. Aktuellen Gerüchten zu folge erwartet uns in Zukunft auch ein Story DLC, welche die Geschichte rund um Alyssa Ashcroft näher bleuchten soll und somit die Vorgeschichte zu Resident Evil Requiem darstellen könnte.
Technischer Background

Dank einer neuen KI agieren Gegner nun intelligenter und stellen uns Fallen, statt nur stumpf auf uns zuzurennen. Zudem reagieren auch auf unser Spielverhalten, was das ganze Gameplay spannender und dynamischer gestalten soll. Vielleicht gehören die Zeiten, bei denen wir einfach an Gegner mit dem richtigen Timing vorbei laufen konnten der Vergangenheit an. Auch die Bosskämpfe wurden überarbeitet und stellen nunmehr kein stupides Kanonenfutter dar. Während Grace ihre Bosse durch Umgebungsrätsel und Fallen besiegen muss, setzt Leon auf klassische Schwachpunkt-Mechaniken. Ein Highlight ist das „Crossover-System“: Wenn Grace Items liegen lässt, findet Leon diese später im selben Gebiet vor. Das gleiche gilt auch für z. B. erledigte Gegner.
Technisch setzt Capcom auf eine verbesserte Version der Hauseigenen RE Engine, welche intern als „RE neXt“ bezeichnet wird. Besonders spannend: Resident Evil Requiem erscheint als erster Teil nativ (nicht cloudbasiert) für die Nintendo Switch 2. Im Dock-Modus werden 1080p bei stabilen 30 FPS angepeilt, wobei grafische Abstriche bei Beleuchtung und Haar-Physik im Vergleich zur PS5-Version gemacht werden mussten. Der physische Release wird hierbei über eine Schlüsselkarte erfolgen. Dafür gibt es die Version im Ladengeschäft aber auch als Steelbook zu erwerben. Es wird auch zwei neue Amiibo Figuren von Leon S. Kennedy und Grace Ashcroft geben. Damit bekommt Ihr dann neue Skins für einzelne Waffen. Diese werden allerdings voraussichtlich erst im Sommer, also deutlich nach Release des Spieles, erscheinen.
Geschrieben von Kim Kaiser
Prognose:
Resident Evil Requiem verspricht ein durchaus spannendes Spiel und auch ein würdiger Bestandteil der Hauptreihe zu werden. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichten von Grace und Leon entwickeln werden. Ich finde es auch sehr spannend, verschiedene Perspektiven beim Spielen ausprobieren zu können. Die Kombination aus klassischem Horror und den Actioneinlagen mit Leon sprechen Abwechslung, was ich persönlich sehr begrüße.







