Fire Emblem: Geschichte eines Aufstiegs – SPECIAL

Fünfzehn Teile, mehrere Spin-offs, Anime- und Manga-Umsetzungen. Die Fire Emblem-Reihe blickt seit dem ersten Teil auf eine bewegte Geschichte zurück. Anlässlich der Veröffentlichung des sechzehnten Hauptablegers Fire Emblem: Three Houses werfen wir einen Blick zurück auf neunundzwanzig Jahre Fire Emblem.


Als Fire Emblem: Awakening im April 2012 in Japan und ein Jahr später in Europa erschien, war die Zukunft der über zwanzig Jahre alten Reihe unsicher. Der erste Ableger für den Nintendo 3DS sollte unter Umständen das letzte Fire Emblem sein. Der überraschende Erfolg von Awakening sorgte jedoch nicht nur für eine Fortsetzung, sondern holte die Reihe aus dem bisherigen Nischendasein. Bis Ende 2014 konnte sich Fire Emblem: Awakening 1,79 Millionen Mal verkaufen. In den USA erreichte das Strategie-Rollenspiel sogar innerhalb der ersten vier Wochen siebzig Prozent der Gesamtverkaufszahlen des Vorgängers. Das hat Nintendo und Intelligent Systems Mut gemacht und der Nachfolger wurde in zwei Versionen, die später um eine reine Download-Episode ergänzt wurden, veröffentlicht. Trotzdem hat die Fire-Emblem-Reihe schon seit dem ersten Teil aus dem Jahr 1990 einige Änderungen erfahren.

Graue Vorzeit

Am 20. April 1990 erschien mit Fire Emblem: Ankoku Ryū to Hikari no Tsurugi das erste Spiel der Reihe für das Famicom (in Europa Nintendo Entertainment System) in Japan. Nicht nur grafische Entwicklungen haben die Reihe seit dem verändert, auch spielerisch gab es deutliche Verbesserungen. So fehlten damals noch das heute bekannte Waffensystem sowie die Möglichkeit der Klassenbeförderungen. Dennoch beruft sich Intelligent Systems inhaltlich gerne auf den Serienerstling, dessen Held Marth bereits Auftritte in der Super-Smash-Bros-Reihe hatte oder namentlich in späteren Fire-Emblem-Spielen erwähnt wurde. Erste Veränderungen brachte bereits das 1992 veröffentlichte Fire Emblem: Gaiden, das eine Art Nebenhandlung zum ersten Spiel erzählt. Spielerisch haben sich die Entwickler einiger Mechaniken angenommen. Die zuvor fehlenden Beförderungen der Klassen kamen genauso hinzu wie eine zwischen den Missionen begehbare Landkarte und ein zugänglicheres Magiesystem.

Neuauflage mit Erweiterung

Eine kleine Besonderheit hatte auch das erste Fire Emblem für das Super Famicom (europäisch: Super Nintendo Entertainment System). Eingeteilt in zwei Bücher, handelte es sich zum einen um ein erweitertes Remake des ersten Teils und zum anderen um eine direkte Fortsetzung, in der die Geschichte von Marth weitererzählt wurde. Dafür hielten sich spielerische Neuerungen in Grenzen. Einzig die Möglichkeit für berittene Einheiten auch zu Fuß zu kämpfen, zeichnet Monshō no Nazo in dieser Hinsicht aus. Das 1994 erschienene Spiel erhielt zudem zwei Jahre später eine Umsetzung als zweiteilige Anime-Original-Video-Animation.

Neue Welten

Das 1996 veröffentlichte Fire Emblem: Seisen no Keifu war der erste Teil der Reihe, der sich einem neuen Setting annahm und sich somit von den Vorgängern löste. Das nutzten die Entwickler von Intelligent Systems dazu einige Änderungen vorzunehmen, die zum Teil bis heute Bestandteil der Reihe und kaum wegzudenken sind. Die zentrale und wichtigste Neuerung ist das bekannte Waffendreieck, in dem die folgende Regel gilt: Schwerter schlagen Äxte, Äxte schlagen Speere und Speere schlagen Schwerter. Erstmals in einem Fire Emblem waren die Waffenarten somit klaren Reglungen unterworfen und brachten neue taktische Möglichkeiten und Notwendigkeiten mit sich. Auch das Romanzensystem inklusive Hochzeiten und Kinder wurde eingeführt und hatte durch die zwei Generationen Einfluss auf die Handlung des Spiels, aber auch die Waffen. So gab es besondere Familienwaffen. Ungewöhnlich für ein Fire Emblem sind die Möglichkeit der Wiederbelebung, die Reparatur von Waffen sowie die fehlende Option Gegenstände unter Einheiten tauschen zu können.

Kuriosität

Das SNES brachte nicht nur die vielleicht wichtigsten Neuerungen mit sich, sondern auch die beiden ungewöhnlichsten Ableger. Namentlich sind das Fire Emblem: Akaneia Saga und Fire Emblem: Thracia 776. Bei ersterem handelt es sich um vier Prequel-Kapitel zum Serienerstling, die ausschließlich über die SNES-Erweiterung Sattellaview gespielt werden konnten. Auf eine große Geschichte wurde dabei zwar verzichtet, dafür verfügten die Karten über sehr hohe Schwierigkeitsgrade und waren nur während der Ausstrahlung über das Satellaview spielbar. Das Streaming ermöglichte damals eine Synchronisation. Da die Kapitel kein Ende hatten, konnten sie bis zum Ende jeder Ausstrahlung gespielt werden. Ziel war es durch diverse Aktionen Punkte zu verdienen. Durch die Einstellung des Sattelaview-Dienstes ist Akaneia Saga heute nicht mehr in der ursprünglichen Form möglich.

Download-Debüt

Auch Thracia 776 stellte eine Kuriosität dar. Das Spiel erschien 1999 im Rahmen der Nintendo Power Distribution, konnte also in bestimmten Geschäften auf ein leeres Modul heruntergeladen werden. Später erschien noch eine normale Einzelhandelsversion. Spielerisch brachte der letzte SNES-Teil von Fire Emblem den Nebel des Krieges in die Reihe. Zudem konnten Einheiten bei zu häufigem Einsatz ermüden, so dass sie im anschließenden Kampf nicht einsetzbar waren.

Mobiler Aufbruch

Im Jahr 2002 ermöglichte es Fire Emblem: Fūin no Tsurugi erstmals auch unterwegs in die Schlacht zu ziehen. Das erste Handheld-Spiel der Reihe für den Game Boy Advance löste sich inhaltlich von den Vorgängern und erzählte die Geschichte des im Westen aus Super Smash Bros. bekannten Helden Roy. Der Nachfolger Rekka no Ken stellte ein Prequel dar und erschien als Fire Emblem erstmals auch außerhalb Japans. Erzählt wurde die etwa zwanzig Jahre früher angesiedelte Geschichte von Lyn, Eliwood und Hector, die in zwei separate Handlungsstränge eingeteilt ist.

Außenseiter

Fire Emblem: The Sacred Stones bildete den Abschluss der Reihe auf dem GBA und ist zugleich der zu diesem Zeitpunkt einzige Teil ohne Bezug zu einem anderen Fire-Emblem-Spiel. Wie im direkten Vorgänger wurde die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich später vereint haben. Im Mittelpunkt standen dabei Ephraim und Eirika. Dabei bot The Sacred Stones seit langer Zeit erstmals wieder eine begehbare Weltkarte sowie die Wahl verschiedener Beförderungsmöglichkeiten. Eine Besonderheit sind die Grundklassen, die vor den eigentlichen Berufungen der Charaktere stehen.

Neue Dimension

Der Wechsel zum GameCube brachte zugleich eine grundlegende Änderungen bei der Grafik mit sich. Boten die bisherigen Fire-Emblem-Spiele ausschließlich eine 2D-Draufsicht, verwendete Fire Emblem: Path of Radiance erstmals eine dreidimensionale Grafik, die an den Genre-Kameraden Final Fantasy Tactics erinnerte. Allerdings hatte die zusätzliche Dimension bei den Karten keinen Einfluss auf die Kämpfe. Erst im Wii-Nachfolger Fire Emblem: Radiant Dawn waren Höhenunterschiede zwischen den Einheiten relevant. Doch auch sonst gab es Neuerungen in den geschichtlich miteinander verbundenen Spielen. So bekam Path of Radiance erstmals Videosequenzen und zumindest in der japanischen Version auch vertonte Texte spendiert. Ebenfalls neu waren die spielbaren nichtmenschlichen Laguz oder das Waffenschmieden. Radiant Dawn hingegen fügte eine Speichermöglichkeit während der Schlachten hinzu.

Remake-Zeit

Nachdem GameCube und Wii jeweils nur ein Fire Emblem erhalten haben, musste der Nintendo DS sogar ohne einen wirklich neuen Ableger auskommen. Sowohl Shadow Dragon als auch das nur in Japan erschienene Shin Monshō no Nazo ~Hikari to Kage no Eiyū~ sind erweiterte Remakes, die auf dem ersten Fire Emblem beziehungsweise der im ersten SNES-Ableger enthaltenen Fortsetzung von diesem basieren. Beide wurden um moderne Elemente wie das Waffensystem oder die Klassenbeförderungen ergänzt. Interessant ist, dass es nicht Fire Emblem: Awakening sondern Shin Monshō no Nazo war, das erstmals einen richtigen Spieler-Avatar, der auch als Einheit im Kampf antrat, bot. Auch der Anfänger-Modus erhielt mit dem Remake Einzug in die Reihe.

Aus dem Schatten

Damit sind wir beim großen Fire-Emblem-Aufbruch mit Spielen, die im Westen weitaus bekannter sind als die Vorgänger. Angesichts des bereits im Japan-exklusiven Vorgänger eingeführten Avatars und Anfänger-Modus, brachte der 3DS-Erstling Fire Emblem: Awakening weniger Neuerungen mit sich, als es für westliche Spieler den Anschein hat. Erwähnenswert ist hierbei wohl die Verwendung von Sprachausgabe außerhalb von Zwischensequenzen sowie die Rückkehr des Heiratssystems inklusive in die Story involvierter Kinder, sowie die Möglichkeit durch Download-Inhalte weitere Charaktere und Karten zu erhalten. Awakening brachte der Strategie-Rollenspiel-Reihe wie anfangs erwähnt unerwartete Aufmerksamkeit, die neben den guten Kritik auch der regen Präsenz von Fire-Emblem-Charakteren in den Super-Smash-Bros-Spielen zu verdanken sein dürfte.

Pfadwahl mittels Edition

Gut drei Jahre dauerte es bis Intelligent Systems pünktlich zum 25. Jubiläum der Reihe Fire Emblem: Fates in Japan veröffentlichte. Da der vierzehnte Serien-Teil im Westen mehrere Monate später erschien, blieb die Wartezeit in Europa ähnlich. Die größte Neuerung von Fates hatte maßgeblichen Einfluss auf die Erzählweise des Spiels und unterschied sich darin deutlich von den Vorgängern. Ähnlich wie bei Pokémon erschien Fire Emblem: Fates in den zwei Editionen Vermächtnis und Herrschaft im Einzelhandel. Dabei entschied die Version darüber, auf welcher Seite im Krieg zwischen Hoshido und Nohr gekämpft wurde. Zwei nur bedingt wieder zusammenlaufende Handlungsstränge, unterschiedliche Charaktere sowie Schlachten und Karten zeigten die Unterschiede zwischen den Editionen. Ergänzt wurde Fates durch den Download-Inhalt Offenbarung, der einen dritten neutralen Story-Weg umfasste. Die Entwickler gaben sogar eine Reihenfolge an, in der die Versionen am besten gespielt werden sollten und nannten Offenbarung als Abschluss, der noch offene Fragen beantworten sollte. Die Aufteilung von Fates stieß nicht bei jedem Spieler auf Gegenliebe, auch weil die Special Edition eine 3DS-Cartridge mit allen drei Editionen beinhaltete. Zusätzliche Neuerungen sind eine ausbaubare Festung inklusive Verteidigungskämpfen sowie ein damit verbundener Mehrspielermodus. Wie der direkte Vorgänger waren auch eine StreetPass-Funktion und Download-Inhalte vorhanden.

Musikalisches Crossover

Im Gegensatz zu GameCube und Wii bekam die Wii U keinen Fire-Emblem-Hauptteil spendiert. Stattdessen erschien Ende 2015 in Japan beziehungsweise im Juni 2016 in Europa ein Crossover-Ableger von Fire Emblem mit der Rollenspiel-Reihe Shin Megami Tensei von Atlus. Anders als erwartet, vermischten die Entwickler jedoch nicht einfach Gameplay-Elemente und Charaktere miteinander, sondern erschufen mit Tokyo Mirage Sessions #FE ein unabhängiges gänzlich neues Rollenspiel im Stil der Shin-Megami-Tensei-Unterreihe Persona. Hauptcharakter ist der Schüler Itsuki Aoi der mit seinen Verbündeten den Kampf gegen die bösen Mirage, die den Menschen in einer Idolsphere genannten Zwischendimension die Kräfte entziehen wollen, antreten. Eingeflochten ist das alles in das japanische Idol-Showbusiness inklusive Konzerten, Tanzunterricht und Schüleralltag. Interessant war dabei die Nutzung des Wii-U-Tablet-Controllers, dessen Bildschirm quasi als unser Smartphone fungierte. Die Verbindung zu Fire Emblem stellten die Mirage-Kampfpartner der Charaktere dar. Bei ihnen handelt es sich um bekannte Fire-Emblem-Figuren wie Chrom, Shiida oder Tharja. Zusätzlich bauten die Entwickler zahlreiche kleine Anspielungen wie Anna als Verkäuferin oder die als Assistentin fungierten virtuelle Tiki mit ein. In Europa erschien Tokyo Mirage Sessions #FE lediglich mit japanischer Sprachausgabe und englischen Texten, konnte sich aber trotzdem guter Kritiken erfreuen. Dafür blieben die Verkaufszahlen ähnlich wie in Japan überschaubar.

Mobile Heldenversammlung

Fire Emblem Heroes brachte die Strategie-Rollenspiel-Reihe am 2. Februar 2017 auf Android- und iOS-Smartphones und Tablets. Der Mobile-Ableger präsentiert sich bis heute mit eigener Geschichte, neuen Helden und stetiger Erweiterungen sowie Events durch Intelligent Systems. Das Grundprinzip von Fire Emblem wurde in kleinerer Form umgesetzt. Auf überschaubaren Schlachtfeldern treten Einheiten aus vier Helden gegen die Feinde an. Seit dem Release sind hunderte unterschiedliche Fire-Emblem-Charaktere oder Abwandlungen von ihnen für Heroes erschienen. Ganz dem Gacha-Prinzip folgend, werden Helden mittels der Premium-Währung Sphäre zufällig beschworen. Lediglich die Wahl der Farbgruppe, die die Waffe bestimmt, kann je nach verfügbaren Beschwörungskugeln gewählt werden. Dank regelmäßiger Quests und Events können Sphären jedoch auch ohne Echtgeld-Investition erlangt werden, so dass jeder Spieler regelmäßig Helden beschwören kann. Besondere und hochklassige Helden sind allerdings entsprechend selten. Zahlreiche kleine und größere Änderungen haben Fire Emblem Heroes seit Release spürbar verändert. Fire Emblem war nach Super Mario Run und Pokémon Go Nintendos dritte Reihe, die den Sprung auf Smartphones und Tablets geschafft hat.

Rückkehr zu den Anfängen

Während Intelligent Systems dem ersten Fire Emblem und der Fortsetzung aus dem Super-Nintendo-Remake von diesem bereits DS-Neuauflagen spendiert hatte, kehrte der zweite Serien-Teil Fire Emblem: Gaiden auf den Nintendo 3DS zurück. Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia ist ein stark erweitertes und angepasstes Remake von Gaiden. Im Gegensatz zu Awakening und Fates verzichteten die Entwickler wieder auf einen eigenen Avatar sowie Kinder und Beziehungen. Stattdessen rückten mit Alm und Celica wieder zwei vorgefertigte und ausgearbeitete Charaktere in die Rollen der Protagonisten. Parallel erzählte Shadows of Valentia von der Reise der beiden und ihren unterschiedlichen Versuchen den Krieg zwischen den Reichen Rigel und Zofia zu beenden. Dabei fügten die Entwickler zusätzliche Handlungsabschnitte und sogar ein gänzlich neues Kapitel hinzu. Im Original nicht vorhandene oder nicht spielbare Charaktere erweiterten die Armeen von Alm und Celica. Die größte Besonderheit von Fire Emblem Echoes waren aber die betretbaren 3D-Dungeons, die wir frei erkunden konnten und zum Teil auch mussten. Sonst war das letzte 3DS-Fire-Emblem ein weitgehend klassischer Vertreter und setzte auf taktische Schlachten inklusive Rollenspiel-Elementen.

Massenschlachten

Statt eines Hauptteils, feierte die Fire-Emblem-Reihe bereits im Herbst 2017 mit Fire Emblem Warriors das Nintendo-Switch-Debüt und wurde parallel auch für den Nintendo 3DS veröffentlicht.. Der indirekte Nachfolger von Hyrule Warriors gehört genauso wie der Zelda-Ableger oder die Dynasty- und Samurai-Warriors-Spiele von Entwickler Omega Force und Koei Tecmo dem Musō-Genre an. In der Rolle neuer Charaktere und bekannter Helden aus Awakening, Fates und dem ersten Fire Emblem wurde in Schlachten gegen tausende feindliche Soldaten und einige gegnerische Helden gekämpft. Festungseroberungen und wechselnde Missionsziele sowie zusätzliche Aufgaben und weiteren Modi abseits der Kampagne sorgten für die nötige Abwechslung im sonst eher einseitigen Hack-‘n’-Slay-Gameplay. Bei den Verkaufszahlen konnte der Musō-Ableger die verantwortlichen Entwickler sehr zufriedenstellen. Wie gut die Zusammenarbeit von Intelligent Systems und Koei Tecmo bei Fire Emblem Warriors funktionierte zeigt der kommende Hauptteil.

Drei Häuser, eine Version

Für die Entwicklung von Fire Emblem: Three Houses, das am 26. Juni 2019 erscheint, holten sich Intelligent Systems und Nintendo die Unterstützung von Koei Tecmo mit an Bord. Nach Angaben der Entwicklern wäre die Größe und der Umfang des ersten klassischen Fire-Emblem-Teils für Switch und des ersten Heim-Konsolen-Haupttitels seit dem Wii-Ableger Radiant Dawn, nur durch die Beteiligung von Koei Tecmo möglich. In Fire Emblem: Three Houses übernimmt wieder ein Avatar die Hauptrolle. Als Professor ist dieser für eines von drei Häusern an einer die Reiche übergreifenden Akademie tätig. Statt wie bei Fates auf drei Editionen zu setzen, erscheint Three Houses in einer Version. Die Wahl des Hauses wird voraussichtlich im Laufe des Spiels getroffen. Spannend ist, wie stark die Entscheidung Einfluss auf die Geschichte hat und wie groß der Wiederspielwert ist. In unserer Vorschau zu Fire Emblem: Three Houses erfahrt ihr noch vor Release mehr über das kommende Strategie-Rollenspiel für Nintendo Switch.

Nach neunundzwanzig Jahren ist Fire Emblem seit Awakening noch lebendiger geworden als jemals zuvor. Mit dem Mobile-Ableger Fire Emblem Heroes können neue Zielgruppen erreicht werden und ein neuer Hauptteil steht auch in den Startlöchern. Die Zukunft sieht einige Monate vor dem 30. Jubiläum am 20. April 2020 auf jeden Fall vielversprechend aus.

Geschrieben von Alexander Geisler